p251158.mittwaldserver.info: Newsmeldungen https://vorschau.ekbo.de/ Newsmeldungen de p251158.mittwaldserver.info: Newsmeldungen https://vorschau.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://vorschau.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sat, 25 Jan 2020 10:04:00 +0100 Organspende: Bischof Christian Stäblein begrüßt Zustimmungslösung https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/organspende-bischof-christian-staeblein-begruesst-zustimmungsloesung.html Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein hat nach dem Bundestagsbeschluss zur Organspende dazu aufgerufen, sich weiter mit der Frage auseinanderzusetzen. Auch aus christlicher Überzeugung könne man gut begründet für oder gegen die Organspende nach dem eigenen Tod sein, erklärte Stäblein am Samstag im RBB-Hörfunk. Es sei aber eine Pflicht gegenüber Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, sich diesen Fragen zu stellen.

Der Bundestag hatte am Donnerstag vergangener Woche mit einer deutlichen Mehrheit einen Entwurf zur Organspende beschlossen, der vorsieht, dass Bürger stärker sensibilisiert werden sollen und ihre Spendebereitschaft in einem Online-Register festhalten können. Abgelehnt wurde hingegen der Vorschlag einer Widerspruchsregelung, nach der jeder Bürger automatisch Organspender geworden wäre, wenn er dem nicht zuvor widersprochen hat.

Stäblein begrüßte die Entscheidung des Bundestages und die damit verbundene Zustimmungslösung: "Ich finde die jetzige Lösung richtig, weil auf diese Weise die weitreichende Entscheidung zur Organspende eine persönliche, ausdrücklich artikulierte, in die Freiheit eines jeden Einzelnen gestellte bleibt. Das muss so sein, meine ich, denn unser Körper, das sind wir, darüber bestimmen weder Gesellschaft noch Staat."

Zugleich kritisierte Stäblein den aktuellen Zustand: "Es gibt viel zu viele Menschen, die auf Spenderorgane in unserem Land warten müssen." Zu wenig Menschen hätten bislang ausdrücklich erklärt, "dass sie bereit sind, ein Organ nach ihrem Tod zu spenden".

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 25 Jan 2020 10:04:00 +0100
Telefonseelsorge: Weniger Anrufe, mehr Chats und Mails https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/telefonseelsorge-weniger-anrufe-mehr-chats-und-mails.html Die Zahl der Anrufe bei der kirchlichen Telefonseelsorge ist im zurückliegenden Jahr gesunken. Die Helfer verzeichneten 1,2 Millionen Gespräche, was einem Rückgang gegenüber 2018 um 100.000 entsprach, teilte die ökumenisch getragene Telefonseelsorge am Freitag in Berlin mit. Dagegen haben sich die Kontakte per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu. Mehrheitlich nutzten Frauen das Gesprächsangebot.

Die häufigsten Themen, die in 94 Prozent der Fälle anonym angesprochen wurden, waren den Angaben nach Ängste, Einsamkeit, seelische und körperliche Probleme und Beziehungsfragen. Wichtig sei auch weiterhin die Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen gewesen, hieß es.

"Menschliche Nähe, Mitgefühl und Verstehen sind gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt für viele Hilfesuchenden ein wichtiger Anker", sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: Es gehe um den Kontakt von Mensch zu Mensch. Das sei der Grundgedanke der Telefonseelsorge. 64 Jahre nach ihrer Gründung sei sie noch immer oft die erste Krisenhilfe für Menschen in Notlagen. Lilie dankte ganz besonders den 6.500 ehrenamtlichen Seelsorgern für ihr wichtiges Engagement.

Am Telefon sind 52 Prozent der Ratsuchenden zwischen 50 und 69 Jahre alt. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der 15- bis 29-Jährigen nutzten das Mail- beziehungsweise Chatangebot. Über die Hälfte aller Anrufe und Chats dauern zwischen 16 und 45 Minuten.

Die Telefonseelsorge wird in ökumenischer Gemeinsamkeit von der evangelischen und katholischen Kirche getragen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 24 Jan 2020 14:59:48 +0100
„Kirchen sind die Seelen der Dörfer“ http://https://www.foerdermittel-ekbo.de/news-detail/nachricht/kirchen-sind-die-seelen-der-doerfer.html Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 23 Jan 2020 17:33:31 +0100 Politik und Gesellschaft nehmen Abschied von Manfred Stolpe https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/politik-und-gesellschaft-nehmen-abschied-von-manfred-stolpe.html Potsdam (epd). Mit einer Trauerfeier in Potsdam haben Vertreter aus Politik und Kirche, Familie und Weggefährten Abschied von Brandenburgs langjährigem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (1936-2019) genommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den SPD-Politiker und früheren Kirchenjuristen bei der Gedenkfeier in der evangelischen Nikolaikirche am Dienstag als Mann des Ausgleichs und der Verständigung. Stolpe starb am 29. Dezember nach langer Krankheit mit 83 Jahren.

"Wir trauern um eine politische Persönlichkeit", sagte Steinmeier: "Wir trauern um einen Brückenbauer, einen Meister des Dialogs, um einen Freund." Stolpe sei ein "Ostdeutscher, der den Ostdeutschen Mut machte" gewesen, sagte Steinmeier: "Er kämpfte um das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen im geeinten Land." Die gesamte Bundesrepublik habe ihm viel zu verdanken.

"In einer Zeit der Extreme die Zuspitzung vermeiden, die Gewalt abzuwenden, Menschen zu schützen, das war sein Credo", betonte Steinmeier. Für die innere Einheit Deutschlands sei Stolpe von "überragender Bedeutung" gewesen. Er habe auch mit dem Herzen gespürt, was die Umbrüche für die Menschen bedeuten. Diese Geschichten müssten heute stärker Gehör finden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte, Stolpes Verdienste um Brandenburg seien groß. Er habe dem Land als erster Ministerpräsident "Gesicht und Stimme" gegeben. In der DDR habe er sich als Mittler zwischen Kirche und Staat und als "besonnener und mutiger Problemlöser" Verdienste erworben.

"Der Kampf gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus und gegen Menschenfeindlichkeit war ihm immer besonders wichtig", sagte Woidke: "Ihn ehren heißt, sein Werk fortsetzen." Dazu gehöre, den Menschen zuzuhören, das Miteinander zu pflegen sowie Frieden, Demokratie und Toleranz zu stärken und weiterzuentwickeln.

Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, sagte in seiner Predigt, Stolpe habe Brücken zwischen Ost und West gebaut. Er habe in der DDR als Mann der Kirche "Freiheitsräume in einem System der Unfreiheit" geschaffen und stehe für "praktisch gelebte Humanität". Als "Vater des modernen Brandenburg" habe er im Amt des Ministerpräsidenten Identität und Selbstbewusstsein gegeben, sagte Stäblein.

Die Erinnerung an Manfred Stolpe sei mit Freude und Dankbarkeit verbunden, sagte die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU). Stolpe sei ein ungewöhnlicher Mensch gewesen, der anderen Schutz und Hoffnung gegeben habe.

Die Erschütterungen der Zeitgeschichte seien mitten durch Stolpes Leben gegangen, betonte Steinmeier. In einer Zeit der Kriegsgefahren und Kriege sei es ihm politische Pflicht gewesen, sich für Ausgleich und friedliche Verständigung einzusetzen. In der DDR sei Stolpes Telefonnummer für viele eine Versicherung gewesen, bei drohender Verhaftung um Hilfe bitten zu können.

Manfred Stolpe war von 1990 bis 2002 Ministerpräsident von Brandenburg und danach bis 2005 Bundesverkehrsminister. Der frühere Ost-Berliner Konsistorialpräsident der evangelischen Kirche in der DDR soll auf dem Bornstedter Friedhof in Potsdam bestattet werden.

Hier können Sie den Gottesdienst in voller Länge anschauen.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 22 Jan 2020 14:14:15 +0100
Bürgermeister Michael Müller: Ich bin ein Christ aus Überzeugung https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/buergermeister-michael-mueller-ich-bin-ein-christ-aus-ueberzeugung.html Berlin (epd). Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Einsatz der evangelischen Landeskirche für das Gemeinwohl gewürdigt. Das Engagement der Evangelischen Kirche für Berlin sei ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt, sagte Müller am Dienstag nach einer gemeinsamen Sitzung des Senats mit der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Vorbildhaft sei in zahlreichen Bereichen besonders die ehrenamtliche Arbeit evangelischer Christinnen und Christen. "Senat und EKBO sind füreinander verlässliche Partner", sagte Müller.

Weiter sagte Müller, auch Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) habe das soziale Engagement der Kirchen hervorgehoben. "Wir erhalten bei unseren sozialen Projekten wie beispielsweise der Obdachlosenarbeit sehr viel Unterstützung durch die Kirchen", sagte Müller.

Der Berliner Bischof Christian Stäblein sprach von "Beziehungen und Austausch in der bewährt guten Partnerschaft". Ein menschenwürdiges Zusammenleben in der Stadt und der soziale Zusammenhalt sei ein gemeinsames Anliegen von Kirche und Senat.

Stäblein verwies auch auf das Engagement der Kirche für bezahlbaren Wohnraum über das Wohnungsunternehmen der Evangelischen Hilfswerksiedlung. Dies sei ein wichtiger Beitrag in Berlin, sagte der Bischof. Die Problematik, genug bezahlbaren Wohnraum bereit zu stellen, könnten Staat und Gesellschaft nur gemeinsam und mit vielfältigen Bausteinen lösen, sagte Müller.

Auch bei der Erhaltung und Sanierung von Kirchbauten wie der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sieht sich der Senat laut Müller in Verantwortung. Für das Gesamtpaket müsse aber die Kirche selbst sorgen. "Wir können nur Unterstützung und Hilfe geben beispielsweise über Lottomittel", sagte der Regierende. Stäblein sagte, bei dem Thema gebe es keinen Dissenz: "Wir wünschen uns natürlich jedwede Unterstützung beim Erhalt von Kirchen oder Gebäuden in kirchlicher Trägerschaft." Viele Kirchen hätten in ihren Stadtteilen als Gebäude die Funktion eines "sozialen Ausgleichs" oder beheimateten wichtige soziale Projekte wie die Flüchtlingskirche St. Simeon in Berlin-Kreuzberg.

Auch der Religionsunterricht war Thema. "Wir werden weiter nach Wegen suchen, den Religionsunterricht in die Schulen zu integrieren", sagte Bischof Stäblein. Der Regierende Bürgermeister sagte zudem, dass Berlin an dem Neutralitätsgesetz, welches das Zeigen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verbietet, festhalten wird. "Es ist kein Anti-Kopftuchgesetz und auch kein Anti-Kreuzgesetz, sondern ein Gesetz, dass uns als Land zur Neutralität verpflichtet", betonte Müller.

Sich selbst bezeichnete der Regierende als "ein Christ aus Überzeugung". Er sei zwar kein regelmäßiger Gottesdienstgänger, aber "ich fühle mich meiner Kirche verbunden". Diese Verbundenheit würde auch zunehmen: "Vielleicht liegt es daran, dass ich älter werde."

Senat und Evangelische Kirche treffen sich seit Inkrafttreten des Evangelischen Kirchenvertrages 2007 regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen. Das Treffen am Dienstag war das dritte in der Amtszeit Müllers und das erste Bischofs Stäbleins.

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 21 Jan 2020 16:23:25 +0100
Neujahrsempfang für Obdachlose https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/neujahrsempfang-fuer-obdachlose.html
Eingeladen zu dem nunmehr 22. Obdachlosenfest sind Obdachlose und Arme sowie alle Menschen, die sich Obdachlosen und Armen in Berlin verbunden fühlen, hieß es. Erwartet würden etwa 400 Gäste aus den Berliner Kältehilfeeinrichtungen wie Notübernachtungen, Nachtcafés, Suppenküchen und Wärmestuben. Nach einem musikalischen Teil mit der Sängerin Jocelyn B. Smith werden Ehrenamtliche die Gäste bewirten und zum Abschluss der Feier Sachspenden verteilen, wie etwa auf der Berlin Fashion Week gesammelte Kleidung.

Die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion engagiert sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren für wohnungslose und arme Menschen, etwa mit Wohnprojekten und kulturellen Angeboten. In der Kältehilfe-Wärmestube bewirten Ehrenamtliche an jedem Mittwochnachmittag zwischen Mitte Oktober und Ostern bis zu 120 Gäste mit kostenloser Suppe, Heißgetränken und belegten Broten.

(epd)

Info
Neujahrsempfang der Obdachlosen 2020 und Jubiläumsfeier 30 Jahre Winter-Wärmestube in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion am Mittwoch, 22 Januar 2020, 15-18 Uhr

Ort
Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin-Kreuzberg ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 21 Jan 2020 16:21:50 +0100
Evangelische Kirchenleitung trifft Berliner Senat https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/evangelische-kirchenleitung-trifft-berliner-senat.html Die Leitung der evangelischen Landeskirche und der Berliner Senat treffen sich am Dienstag zu einer gemeinsamen Sitzung. Themen der Unterredung sind nach Angaben einer Sprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unter anderem die Zusammenarbeit, die Bedeutung der Kirchengebäude in der Stadt, der Religionsunterricht und das Thema Wohnen als zunehmend drängende soziale Frage. Die gemeinsame Sitzung findet in der Evangelischen Hochschule Berlin im Stadtteil Zehlendorf statt.

Kirchenleitung und Senat treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen, zuletzt 2017. Das jetzige Treffen ist das sechste seit Bestehen des Staatsvertrages zwischen beiden Seiten und das dritte in der Amtszeit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD). Über die Ergebnisse der Beratungen wollen am Mittag Regierungschef Müller und Bischof Christian Stäblein berichten.

Der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehören neben Bischof und Pröpstin Christina-Maria Bammel unter anderem auch Konsistorialpräsident Jörg Antoine, die drei Generalsuperintendentinnen und Synoden-Präses Sigrun Neuwerth an - insgesamt etwa 18 Personen.

(epd)


Info
Im Anschluss an die Gespräche findet gegen 13 Uhr eine Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Vorsitzenden der Kirchenleitung, Bischof Dr. Christian Stäblein, im Audimax statt (Wort-Bild-Termin), Auditorium Maximum, Hauptgebäude F, Raum F 112.

Internet
https://www.ekbo.de/wir/kirchenleitung.html

Ort
Evangelische Hochschule Berlin (EHB), Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 20 Jan 2020 17:55:00 +0100
Holocaust-Gedenktag: Berliner Berufsschüler besuchen KZ-Gedenkstätte in Auschwitz https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/holocaust-gedenktag-berliner-berufsschueler-besuchen-kz-gedenkstaette-in-auschwitz-1.html Aus der Geschichte zu lernen ist möglich - und notwendig. Die evangelische Jugendbildungsstätte Haus Kreisau in Berlin veranstaltet deshalb eine Gedenkstättenfahrt mit Auszubildenden nach Auschwitz, um am Holocaust-Gedenktag den Opfern Respekt zu erweisen. Die   multikulturell zusammengesetzte Delegation von etwa 100 Berliner Berufsschülerinnen und -schülern wird an der offiziellen Gedenkfeier am 27. Januar 2020 in Auschwitz-Birkenau teilnehmen. Ziel ist es, den Opfern persönlich Ehrerbietung zu erweisen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden als Zeichen der Versöhnung weiße Rosen mitbringen und überreichen. Die Gedenkstättenfahrt bildet den Auftakt zu einer Reihe weiterer erinnerungspädagogischer Bildungsangebote des Haus’ Kreisau. Schirmherrinnen der Aktionen sind die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli und Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein.  

„75 Jahre nach Beendigung des Nationalsozialismus und knapp zwei Jahre nach Alexander Gaulands Verharmlosung der NS-Zeit als „Vogelschiss“ wollen  wir Erinnerungen wach halten“, sagt Pfarrerin Meike Völker, Leiterin im Haus Kreisau, „OSZ (Oberstufenzentrum) vs. Vogelschiss ist deshalb der Name unseres Schwerpunktthemas für das Jahr 2020.“  

Das Haus Kreisau bietet Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden aller Berliner Oberstufenzentren dazu das ganze Jahr über unterschiedliche Projekte an, etwa weitere Exkursionen zu Gedenkstätten, Seminare zum Themenbereich Eugenik und Euthanasie mit Besuch in der Gedenkstätte „Euthanasieanstalt Brandenburg“, Schulaktionstag, Projektwochen, aber auch Exkursionen zu Erinnerungszeichen in Berlin wie Mahnmale oder Stolpersteine. „Wir möchten damit ein Zeichen gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft setzen, ein Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität gegenüber den Menschen, die in ihrer Not zu uns kommen“, sagt Projektleiter Lothar Schnepf, „Unsere Aktion soll ein Beitrag dazu sein, junge Menschen fit für eine multikulturelle Zukunft ohne Rassismus zu machen.“  

Die Evangelische Berufsschularbeit und das Haus Kreisau arbeiten seit mehr als sechs Jahrzehnten erfolgreich mit den beruflichen Schulen in Berlin zusammen. Pro Jahr kommen mehr als 10.000 junge Menschen hierher, um sich mit Fragen von Politik, Religion oder Lebensorientierung auseinanderzusetzen und ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Das Bildungsangebot des Haus Kreisau richtet sich an alle Jugendliche, ungeachtet ihrer religiösen oder weltanschaulichen Orientierung. Das Haus Kreisau ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und wird durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin gefördert.

www.hauskreisau.de

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 20 Jan 2020 17:53:27 +0100
Regierender Bürgermeister erinnert an Kirchensprengung https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/regierender-buergermeister-erinnert-an-kirchensprengung.html
Am 22. Januar 1985 veranlasste die DDR-Regierung die Sprengung der Kirche und sechs Tage später auch des Turmes. Am kommenden Sonntag soll mit einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung an die Ereignisse erinnert werden.

"Die Versöhnungsgemeinde und ihre Kapelle der Versöhnung in unmittelbarer Nähe zur Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße sind Jahr für Jahr am 13. August und am 9. November unser Ort des Gedenkens an Mauerbau und Mauerfall und vor allem an die Opfer der Teilung unserer Stadt und unseres Landes", sagte Müller weiter.

Die 1894 eingeweihte neugotische Versöhnungskirche in der Bernauer Straße stand nach dem Mauerbau 1961 genau auf dem Todesstreifen zwischen Ost- und Westberlin. DDR-Grenztruppen nutzten den Kirchturm als Geschützstand. Auf dem Fundament der alten Versöhnungskirche wurde im Jahr 2000 die Kapelle der Versöhnung eingeweiht. Sie ist Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer.

(epd)

Info
Die Gedenkandacht findet am Sonntag, 19. Januar, um 10 Uhr in der Kapelle der Versöhnung statt.

Internet
www.versoehnungskapelle.de

Ort
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Str. 4, 10115 Berlin
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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 18 Jan 2020 18:51:10 +0100
Kirchen gemeinsam auf Grüner Woche https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/kirchen-gemeinsam-auf-gruener-woche.html Die beiden großen christlichen Kirchen präsentieren sich auch in diesem Jahr gemeinsam auf der Grünen Woche in Berlin. Der Stand in der Messehalle 27 wird von der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland und dem Evangelischen Dienst auf dem Lande betrieben. Die beiden Organisationen kümmern sich seit vielen Jahren um die Entwicklung ländlicher Räume. Wie die Kirchen am Donnerstag mitteilten, steht der gemeinsame Auftritt unter der Überschrift "Gutes Leben für Alle".

Mit der Präsentation solle gezeigt werden, wie aktiv Kirche auf dem Land ist und was für eine wichtige Rolle die Kirchen im Dorf spielen. Die Kirchen sind dabei Partner der Gemeinschaftsschau "Lust aufs Land" des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Halle 27. Dabei stünden neben klassischen landwirtschaftlichen Themen die Menschen auf dem Land im Fokus. Auch gehe es um regionale Produkte, Lebensqualität und Nachhaltigkeit sowie Dialog und Kooperation. Bei einem Sinnesparcours könnten Besucherinnen und Besucher Kräuter erkennen oder Dinge aus der Natur und dem Leben in ländlichen Regionen ertasten, hieß es.

(epd)


www.klb-deutschland.de 

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 17 Jan 2020 13:56:22 +0100